Chronik der Musketiere
 
  Gruppenbild
 
    Aktuelle Mitglieder
    Klaus Feld, 
    Dirk Friedrichs, 
    Stefan Görtz, 
    Florian Große, 
    Wilhelm Nießen, 
    Ferdinand Prahl, 
    Manfred Saorski, 
    Marcel Saorski, 
    Nils Saorski, 
    Norbert Saorski, 
    Michael Schönauer, 
    Jan Scheithauer, 
    Hartmut Schmitz, 
    Patrick Schmitz, 
    Felix Strater, 
    Jürgen Wickert
 

Die Musketiere Untergath wurden im Herbst des Jahres 1978 gegründet und blicken somit in diesem Jahr auf eine 41jährige Geschichte zurück. Der Kompanie gehören 16 Mitglieder an.

Entstanden sind die Musketiere Untergath aus einer Jungschützengruppe, die sich beim Vogelschießen unseres Königs Herbert Panhey im Jahre 1978 in der Gaststätte Röck Stöck gründete. Die Leitung dieser Gruppe übernahm Karl Schroers, der vielen noch in guter Erinnerung ist. Als erste Uniformen hatten sich die Jungschützen schwarze Hosen, weiße Hemden und grüne Pullover angeschafft. Diese Pullover wurden noch mit viel Mühe von der Mutter eines Jungschützenmitgliedes auf der Maschine selbst gestrickt.

Zu den eigenen Schützenfesten wurden jedoch Husarenuniformen geliehen.

Der damals amtierende König Herbert Panhey stiftete unsere Tischstandarte, die ebenfalls noch handgestickt wurde.

Als Fahne wird auch heute noch die erste Fahne der Gesellschaft getragen. Diese trägt die Aufschrift:

Jungschützen – Siedlergemeinschaft Untergath

Im Jahre 1982 wurde der erste Kompaniekönig dieser Gruppe ausgeschossen. Dieses Schießen wird auch heute noch als Jahresabschluß durchgeführt.

1989 kam dann der Wandel in Richtung Uniform. Nach langem Sparen und heftigen Diskussionen schaffte sich die Gruppe eigene Uniformen an. Entschieden wurde sich für Musketieruniformen (hierbei handelt es sich um die originalgetreuen Uniformen der Landsknechte Wallensteins). Die Gruppe legte den Namen Jungschützen ab und nannte sich seitdem Musketiere Untergath.

Vereinslokal ist die Siedlerquelle, in der schon einige schöne und auch harte Stunden verbracht wurden. Dort wird auch einmal im Monat die Musketier-Versammlung abgehalten.

Im Jahre 1991 wurde anläßlich des Schützenfestes zum ersten Mal die Musketierburg an der Siedlerquelle aufgebaut. Dort wird sich nach getaner Arbeit mit Frauen und Kindern zurückgezogen und bei ein paar Bierchen und gegrillten Kotelettes wird das Schützenfest eingeläutet.

Auch außerhalb des Schützenwesens sind die Musketiere eine verschworene Gemeinschaft, für die Freundschaft und Kameradschaft über alles zählt. Urlaubsreisen, Wochenenden, Geburtstage und viele andere Anlässe werden gemeinsam verbracht. Hoffentlich wird dies auch in der Zukunft so bleiben.


Hartmut Schmitz